Buch DU FEHLST

Kerstin Hau reistBuch DU FEHLST
Da ist es, das starke, zarte Buch für den guten Zweck: DU FEHLST – mittendrin TRAUMLEBEN, meine Erzählung.

Trauer – die große Unbestimmte
Mütter, Väter, Kinder, Freunde – wenn sie sterben, bleiben Menschen zurück, die mit dem Schmerz und der Sehnsucht leben müssen. Wie sieht sie aus, die Lücke, die ein Mensch hinterlässt?

Beide Herausgeberinnen wissen wie es sich anfühlt, jemanden lebenslang zu vermissen. Petra Schabergers Schwester starb in einem Hospiz, eine gute Freundin verunglückte bei einem Unfall, Ayşe Bosse verlor ihren Vater. Gemeinsam mit der Trauerbegleiterin Christa Lübken wählten sie aus 730 eingereichten Texten die 50 besten aus. Vorausgegangen war ein Schreibwettbewerb auf Blog Q5.

So entstand ein Buch, das nicht nur die vielen Facetten der Trauer zeigt, Bilder schenkt – vielleicht auch Trost – sondern die Leser*innen spüren lässt, dass sie in ihrem Erleben nicht allein sind. Die Anthologie holt betroffene Menschen in ihrer Gefühlswelt ab, scheut weder den Suizid noch den Tod von Kindern. Die kurzen Texte laden dazu ein, ins Gespräch zu kommen – mit sich selbst oder einem Gegenüber.

Das Authentische hinter den Geschichten dringt durch und zeigt, wie vielfältig die Wege sind, mit seinem Schicksal umzugehen. Stumme Wut, lauter Schmerz, Verwandlung. Alles ist möglich. Jede der 50 Geschichten spiegelt sich in einer eigenen Illustration wider, die Barbara Nagel zart und stark zugleich gestaltet hat.
Das Besondere: 60% des Verkaufserlöses spendet der Verlag an Hospizvereine.

Kurzvita
Petra Schaberger ist Mediengestalterin und Autorin. Mit ihrem Mann leitet sie Quintessenz – die Manufaktur für Chroniken. Sie betreut Die Kleine Chronik, den Blog Q5 und Buchprojekte im Q5 Verlag. Auf XING moderiert sie die Gruppe Bestattungskultur. Petra Schaberger lebt mit ihrem Mann in Heppenheim.

Ayşe Bosse ist Autorin, Schauspielerin und Trauerbegleiterin. Unter dem Namen Trauer-Power bietet sie Workshops für Kinder an. Ihr erfolgreiches Kindertrauerbuch „Weil du mir so fehlst“ ist 2016 im Carlsen Verlag erschienen und wurde mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzt. Ayşe Bosse lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Hamburg.
Quelle Text: Q5 Verlag, Foto: privat

Hrsg. PETRA SCHABERGER, AYŞE BOSSE
DU FEHLST
Geschichten von Leben und Tod

Eine Anthologie mit 50 Geschichten.
Gebundenes Buch mit Illustrationen von Barbara Nagel
208 Seiten, 15,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-9819857-0-2
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Q5
Erscheinungstermin: 20. Juli 2018
Titel ist lieferbar.

Buch „Du fehlst“ nimmt Form an

Screenshot Anthologie
Screenshot/Bildquelle: Q5 Verlag auf Blog Q5 vom 16.04.2018. https://blogq5.de/autoren-2/grandioses-cover-von-du-fehlst/

HUT AB! Das Team von Blog Q5 bzw. vom Q5 Verlag arbeitet in einem enormen Tempo. Ich freue mich sehr auf das fertige Buch und darüber, dass meine Kurzgeschichte darin enthalten sein wird.

Eine Kurzvorstellung des Covers mit Nennung aller Autor*innen gibt es HIER.

Anthologie für einen guten Zweck

Weil Du mir so fehlst – Geschichten von Leben und Tod hieß die Ausschreibung eines Kurzgeschichtenwettbewerbs auf dem Blog Q5 der Quintessenz Manufaktur für Chroniken.
729 Einsendungen wurden angenommen, 50 Autor*innen für eine Anthologie ausgewählt.
Und meine Kurzgeschichte ist dabei. Große Freude!
DANKE, liebe Jury.

Frisch vom Blog, dessen Team nun den Q5 Verlag gründet:

50 Autoren schrieben für einen guten Zweck
Ein Buch mit 50 Geschichten von Leben und Tod soll die Hospizarbeit unterstützen

Wir freuen uns jetzt die gesamte Liste aller Autoren hier vorzustellen und wir gratulieren allen herzlich. Die Rückmeldung und die Freude sind selbstverständlich groß. Beachtlich finde ich, dass sich viele Autoren überlegen, wie Sie dieses Buch bewerben könnten, damit ein nennenswerter Erlös an die Hospize geht. So ist dieses Thema, das sich um den Tod dreht, dann doch eines in dem viel Leben und Engagement steckt. Lesungen, Ausstellungen oder tatsächlich weitere Projektideen – täglich erreichen mich Emails, die mich sehr glücklich machen. Denn auch von Autoren, die nicht gewonnen haben, aber so kollegial sind und anbieten dieses wichtige Thema, diese wichtige Arbeit zu unterstützen. Diesen gilt mein ganz besonderer Dank.

Quelle: https://blogq5.de/2018/04/14/50-autoren-schrieben-fuer-einen-guten-zweck/, abger. am 14.04.2018

Wenn Kinder Abschied nehmen

PRAXIS Kita Ausgabe 50 Dezember 2017Obwohl die Zeitschrift PRAXIS Kita sich an Erzieher*innen und Kita-Leiter*innen wendet, eignen sich einzelne Ausgaben des Fachmagazins für kindzentrierte Pädagogik durchaus für interessierte Laien. So widmet sich die aktuelle Ausgabe komplett dem Thema Tod und Trauer, welches kompetent, umfangreich und vielschichtig aus verschiedenen Perspektiven besprochen wird.

Mein erster Gedanke nach Lesen des Hefts: „Toll! Richtig gut!“ und „Das müssten nicht nur pädagogische Fachkräfte wissen, sondern auch Eltern und Großeltern!“

Denn: „…Vor Verlusterfahrungen können wir Kinder weder bewahren noch beschützen. Wir können sie jedoch ermutigen, ihre „Abschiedsgefühle“ zu durchleben, sie auszudrücken und dadurch den Verlust zu verarbeiten. Wir können Kindern ihre Trauer getrost zutrauen und darauf vertrauen, dass sie der Weg durch die Trauer auch wieder aus der Trauer herausführen wird. Das Motto unseres Heftes könnte also auch heißen: „Mut zur Trauer!“ …“
Quelle: Franz, M. (2017): Editorial. PRAXIS Kita. Stuttgart: Klett Kita GmbH. Heft 50, S.1.

Genau so ist es! Danke Margit Franz!

Der Tod ein Tabu
Kriterienkatalog Bilderbücher
Trost finden in Bilderbüchern
Trost finden in Bilderbüchern

Bilderbücher über Abschied, Trauer und Tod

Jüngst suchte ich nach einer kommentierten Liste mit Bilderbüchern über Abschied, Trauer, Verlust und Tod. Auf dem Evangelischen Literaturportal e.V. wurde ich fündig. Für 2,- Euro + Versand gibt es dort das Themenheft: Tod – was ist das?

Themenheft TodDie kleine Sammlung aus dem Jahr 2016 beinhaltet 31 Titel, die mit Angaben zum Inhalt, thematischem Schwerpunkt, Zielgruppe und praktischen Anregungen vorgestellt werden; ergänzt durch die Empfehlung eines Fachbuchs.
Super Sache, dachte ich. Zack – zwei Hefte in den Warenkorb (für mich und eine befreundete Erzieherin), Formular ausgefüllt, bestellt. Wenige Tage später lag ein Umschlag in meinem Briefkasten.

Im Vorwort heißt es, dass das Angebot zu diesen Themen so facettenreich wie nie zuvor sei. Mehr als 100 Titel hätte die Auswahlgruppe (Fachfrauen der Literaturwissenschaft, der Theologie, der Bilderbuchkritik und der Psychologie) gesichtet und besprochen. Weniger als ein Drittel der Titel hat es in das Themenheft geschafft.

Die Auswahlkriterien werden erläutert, ebenso was kritisch beurteilt wurde und warum Bücher nicht aufgenommen wurden.

„Feststellbar war zudem, dass die Bücher pädagogisch immer versierter den Trauerprozess von Kindern nachbilden […]. Merkwürdig diskrepant erscheint da die Tatsache, dass immer noch die Mehrzahl der Bilderbücher auf klare und kindgerechte Sätze […] verzichten.
Auch fiel auf, dass die Darstellung der Großeltern in Text und Bild immer weniger mit der Erfahrungswelt von Kindern zu tun hat. […] Oftmals entsteht der Eindruck, dass es sich eher um die Urgroßeltern handeln könnte […]. Hier wünschten wir uns mehr Vielfalt in der Darstellung.“
Quelle: Evangelisches Literaturportal e.V. (Hrsg.). 2016. Tod – was ist das?. Göttingen: Verlag Die Werkstatt.

Gliederung:

  • Tiergeschichten vom Abschiednehmen (Neun Titel)
  • Abschied von alten Menschen (Acht Titel)
  • Abschied von einem Elternteil (Vier Titel)
  • Tod eines Kindes (Ein Titel)
  • Kinder fragen nach Leben und Tod (Drei Titel)
  • Bücher mit dem personifizierten Tod: Tod – wer ist das? (Vier Titel)
  • Biblische Geschichten von Hoffnung und Auferstehung (Zwei Titel)
  • Sekundärliteratur zum Thema (Ein Titel)

Das Heft lege ich allen ans Herz, die sich im Themenfeld „Tod im Bilderbuch“ orientieren und mit Kindern über Verluste oder das Lebensende sprechen möchten. Die vorgestellten Bücher erfüllen alle einen ästhetischen Anspruch, Sterben und Tod werden weder idealisiert noch verharmlost, Kindern wird nichts Unnötiges/Schweres aufgebürdet und ihnen wird keine unrealistische „schnelle“ Verlustbewältigung suggeriert.

Mein Tipp
Bücher nicht unreflektiert vorlesen. Vorab alleine lesen und sich selbst fragen: Wie empfinde ich die Geschichte? Was macht sie mit mir? Wie ist meine Haltung zu dem Thema? Persönliche Ergriffenheit oder Skepsis könnte Kinder verunsichern. Ein anderer Titel wäre womöglich besser geeignet.