starke eltern – starke kinder 2022

Das aktuelle Jahresheft des Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e.V. liegt seit dem 25. Mai in den Auslagen der Kioske und Bahnhofsbuchhandlungen!

Für meinen Beitrag (S. 92-98) habe ich mich mit der Psychotraumatologin und Systemischen Familientherapeutin Tita Kern unterhalten. Die fachliche Leiterin der AETAS Kinderstiftung, München, beantwortet meine Fragen unter dem Titel: TRAUMA VERSTEHEN UND BETROFFENEN KINDERN HELFEN − LEUCHTTURM SEIN.

Die Illustrationen zum Beitrag stammen von der wunderbaren Illustratorin SaBine Büchner und sind – mit freundlicher Genehmigung – Tita Kerns Buch “Leuchtturm sein” entnommen, das ich jedem unbedingt ans Herz lege. Lesen!

Wer ins Jahresheft reinlesen will, findet hier eine Leseprobe und hier meinen Artikel.

Online bestellen könnt ihr das Heft im Shop von Ziel:Marketing.

Quelle Cover: Ziel:Marketing

Plattform “Verwaiste Eltern”: Online-Jahres-Symposium

UPDATE 13.05.2022
Veranstaltungshinweis
Ich freue mich, dass ich als Referentin zum Online-Jahres-Symposium der Plattform “Verwaiste Eltern”, Katholische Kirche Kärnten, eingeladen bin. Die geplante Online-Veranstaltung am 14. Mai 2022 wird auf den 08. Oktober verlegt. Das Symposium wird als Präsenzveranstaltung in 9020 Klagenfurt/Österreich stattfinden.

Alle Infos zu Programm, Kosten und Anmeldung siehe: Flyer Online-Jahres-Symposium


„Wenn dein Kind stirbt, zerfetzt es dein Herz, zersplittert deine Welt …“
Wie kann aus diesem Wundgebiet etwas Neues entstehen?

Mit dieser Frage setzt sich Kerstin Hau auseinander. Vor zehn Jahren erlebten ihr Mann und sie das plötzliche Sterben und den Tod ihres einzigen Kindes: Ihr dreijähriger Sohn Charlie erleidet früh morgens einen kardiogenen Schock aufgrund einer bis dahin nicht diagnostizierten Herzmuskelentzündung. Einen Tag später stirbt er auf der Intensivstation. Ein traumatisches Ereignis für die Eltern – und der Beginn einer Suche.

Kerstin Hau nimmt uns mit ins Davor, Danach und Dazwischen. Sie erzählt von ihrem Erleben, der Trauer, dem Prozess der Veränderung und Neuwerdung. Vom Zerbrechen, Zusammensetzen und Aufstehen, von heimatlosen Träumen und einer Liebe ohne Gegenüber. Vom Aufbau einer neuen Welt und einem geflickten Herzen. Dabei geht sie auf die Fragen ein: Wie fühlt es sich an, das eigene Kind durch den Tod zu verlieren? Wie lebt es sich nach dem Verlust und mit den Warum-Fragen? Eine Mutter, ein Vater ohne Kind – Wer bin ich ohne dich? Wo bist du? Wann wird der Wundschmerz erträglich? Was hilft? Was nicht? Wie schaffen wir es, ein Paar zu bleiben? Wie werden wir wieder glücklich?

Der Tod des eigenen Kindes reißt ein Kraterloch ins Herz und in die Biographie der Eltern (und möglicher Geschwister). Das bis dahin vertraute Familienleben hört auf zu existieren. Ein anderes ist (lange) nicht in Sicht. Kerstin Hau nimmt uns mit in ihre Welt und zeigt anhand ihrer eigenen Geschichte auf, wie ein neues Leben gelingen kann.

Der Vortrag richtet sich an betroffene Familienangehörige, an Interessierte – und alle, die einen Einblick in den individuellen Weg eines trauernden Paares vom Tag des traumatischen Verlusts bis zum Heute nachspüren wollen.

Quelle: Flyer Plattform “Verwaiste Eltern”

Weitere Infos:
Plattform “Verwaiste Eltern”
Veranstaltungen Katholische Kirche Kärnten

Polnische Stiftung Leseförderung sammelt Spenden

Die polnische Stiftung Leseförderung ruft zu Spenden für den Ankauf von Büchern ukrainischer Verlage auf, die anschließend nach Polen gebracht und an ukrainische Kinder und ihre Familien in Polen verteilt werden sollen.

Donate to support children from Ukraine

We are raising funds to buy books for refugee children from Ukraine (and support Ukrainian publishers in the same time).
We want to offer them a moment of normality, warmth, closeness and peace.
Thank you for your support!

If you would like to contact us please write to ukraine-funds@fpc.org.pl
Quelle: https://fpc.org.pl

Verbreitet hat den Spendenaufruf die polnische Verlegerin Jadwiga Jędryas (Verlag Dwie Siostry). Auf den Seiten des Börsenblatts findet ihr den ganzen Brief im Wortlaut auf Deutsch übersetzt.


Diesem Aufruf folge ich und teile ihn gerne. Gemeinsames Lesen schenkt Nähe und Wärme, es beruhigt und tut wohl. Das vermittelt Sicherheit, stärkt den Zusammenhalt. Das gemeinsame Eintauchen in Geschichten lässt das Erlebte für eine Weile vergessen. Der Körper und der Geist kommen zur Ruhe. Das setzt den traumatischen Erlebnissen des Krieges und der Flucht etwas entgegen.

Vielleicht kann ein Buch in der eigenen Sprache auch ein Stück Heimat sein?
Vielleicht eine Zuflucht?

UPDATE 14.05. Elektronische Dankes-Post von der polnischen Stiftung Leseförderung:

Donate: Books give refuge. Support for children of Ukrainian refugees
Quelle Text/Bild: E-Mail Fundacja Powszechnego Czytania / Universal Reading Foundation, Poland, Screenshot vom 14.05.2022

Solidarisches Statement der deutschen Kinderbuchautor_innen

#artistsagainstputin

Am 27. Februar haben russische Kinderbuchschaffende in einem offenen Brief an Präsident Putin appelliert, die Kampfhandlungen in der Ukraine einzustellen. Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen/avj hat diesen Brief ins Deutsche übersetzt.

Der Bundeskongress Kinderbuch, über den neben den Mainautor:innen weitere Regionalgruppen repräsentiert werden, hat eine Antwort verfasst. Sie möchte die russischen Kolleginnen und Kollegen unterstützen und wird auch ins Russische übersetzt werden.

Das Schreiben des Bundeskongress Kinderbuch mit den Namen aller Unterzeichnenden findet ihr auf den Seiten der Mainautoren.

Quelle Text und Bild: https://die-mainautoren.de