Illustratorin Melanie Garanin

Screenshot Blog Melanie Garanin

Eine liebe Fernfreundin und tapfere Schicksalsgefährtin verkauft aktuell Füchse, Pferde, Hunde mit und ohne Menschen, Hebammen und mehr. Alles auf Papier. Alles Originalzeichnungen.

Wer schon immer eine echte Garanin kaufen wollte, sollte in ihrem extra eingerichteten Rehwiesenshop auf Etsy vorbeischauen. Er ist bis 30. Juni 2018 geöffnet.

Bild: Screenshot. Blog von Melanie Garanin. 05.05.2018. https://melaniegaranin.com


Kerzentier Reh von Melanie GaraninAuch hier wohnt ein Tier von ihr. Ein Kerzentier. Ein Reh. Seit 2016 leuchtet es auf einer weißen Kommode mit rosa Knäufen. An hellen und an dunklen Tagen. Im Frühling wie im Herbst. Für ihren Sohn, für meinen Sohn. Für alle unsichtbaren Kinder. Denn Kind bleibt Kind. Für immer.
Ein kleines Licht, das nie verlöscht. Wie die Liebe.

Bild: © Melanie Garanin

Kelten, Christen, Hoopa-Indianer – in den verschiedensten Kulturkreisen gehört der Hirsch zu den mythischen Tieren. Wegen seines Geweihs ist der „König des Waldes“ Symbol für Göttlichkeit und Neubeginn…. Zur Familie der Hirsche (Cervidae) zählen Dam- und Rothirsche, Rehe, Elche und Rentiere. Weltweit leben 36 Hirscharten, 4 davon auch in Deutschland: Rothirsch, Reh, Damhirsch und Sikawild….
Quelle: Die ewige Wiederkehr. MDR LexiTV, abger. 05.05.2018

„…Abends ging er in die Kinderstube, aber um Mitternacht erschien die Königin wieder und sprach:
»Was macht mein Kind? Was macht mein Reh? Nun komm ich noch einmal und dann nimmermehr.«

Und pflegte dann des Kindes, wie sie gewöhnlich tat, ehe sie verschwand. Der König getraute sich nicht, sie anzureden, aber er wachte auch in der folgenden Nacht. Sie sprach abermals:
»Was macht mein Kind? Was macht mein Reh? Nun komm ich noch diesmal und dann nimmermehr.«

Da konnte sich der König nicht zurückhalten, sprang zu ihr und sprach: »Du kannst niemand anders sein als meine liebe Frau.«
Da antwortete sie: »Ja, ich bin deine liebe Frau«, und hatte in dem Augenblick durch Gottes Gnade das Leben wiedererhalten, war frisch, rot und gesund ….“

Aus einem meiner liebsten Märchen: Brüderchen und Schwesterchen. Brüder Grimm: Die schönsten Kinder- und Hausmärchen. Quelle: http://gutenberg.spiegel.de, abger. 05.05.2018

Tiefenpsychologische Bedeutung von „Brüderchen und Schwesterchen“
Das Märchen Brüderchen und Schwesterchen ist nicht als Familiengeschichte, sondern als Entwicklungsdrama zu lesen. Die Hauptperson des Märchens ist das Schwesterchen, ihre gefahrvolle Reifung zur Liebe ist Thema des Märchens. Das Brüderchen ist so gesehen ein Teil der Seele des Mädchens, die die unaufgebbare Sehnsucht seines Lebens nach Liebe und Geborgenheit verkörpert.

Gleich zu Beginn des Märchens drängt Brüderchen das Schwesterchen zu fliehen. Der Vater wird in diesem Märchen nicht erwähnt, spielt also im Leben des Mädchens eine geringe Rolle. Umso wichtiger wird die Mutterfigur und ihre Wechselbeziehung zum Schwesterchen. Wie kann eine liebevolle Mutter zur Stiefmutter oder gar zur bösen Zauberin werden in den Augen eines heranwachsenden Mädchens? Möglich ist diese Verwandlung durch die Zwiespältigkeit mit der eine überforderte Mutter ihre Tochter behandelt ….“
Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann. Quelle: Radio Bremen, abger. 05.05.2018.

Tag der gewaltfreien Erziehung

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de, Bürgerliches Gesetzbuch, § 1631 Abs. 2, abger. 30.04.2018

…Trotzdem erleben immer noch viel zu viele Kinder körperliche, seelische und sexualisierte Gewalt, in der Familie, im sozialen Umfeld und in Einrichtungen. Vor allem bei der psychischen Gewalt, zum Beispiel durch Beschimpfungen und Beleidigungen – etwa wenn Kinder als dick, hässlich oder dumm bezeichnet werden – lässt sich laut der Studie kein signifikanter Rückgang feststellen.

„Dass Gewalt in der Erziehung verboten wurde, damit ist schon einiges erreicht, und das gesellschaftliche Bewusstsein hat sich auch geändert. Aber der Weg in die gewaltfreie Gesellschaft ist noch lang“, erklärt DKSB-Präsident Heinz Hilgers. „Noch immer denken viele Eltern, ein Klaps oder eine Ohrfeige würden keinen großen Schaden anrichten. Das ist aber falsch. Und viele Kinder müssen noch weit Schlimmeres erdulden.“
Quelle: Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V., abger. 30.04.2018


Seelische Verletzungen
Auch seelische Verletzungen sind laut § 1631 Abs. 2 Satz 2 BGB verboten. Eine am Persönlichkeitsrecht des Kindes orientierte Erziehung wird durch diese Art der Gewalt aufs Gröbste verletzt. Als seelische Verletzungen wird demütigendes, kränkendes und herabsetzendes Verhalten gefasst. Darunter fällt beispielsweise das Bloßstellen des Kindes vor anderen Akteuren. Wer kennt nicht Aussagen wie »Muss ich dir alles dreimal sagen?«, »Hast du keine Ohren?«, »Nicht du schon wieder!«, »Du bist zu dumm dafür«, »Heute hat sie ja wieder …«. Solche Aussagen lösen Scham aus – Scham für uns selbst aber auch für andere Menschen…

Quelle: Zeitschrift Betrifft KINDER 03/16, verlag das netz, abger. 30.04.2018


„Die Ursache von Gewalt ist häufig Stress und Überforderung. Eltern reagieren dann mitunter mit gewalttätigen oder erniedrigenden Verhaltensweisen“, erläutert Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Frankfurter Kinderschutzbundes. „In unseren Kursen Starke Eltern – Starke Kinder unterstützen wir Eltern darin, ihren Familienalltag gelassener und souveräner zu meistern und zeigen Wege, um Konflikte zu bewältigen und zu lösen. Zentral ist die Vermittlung einer wertschätzenden Haltung.“
Quelle: www.frankfurter-kinderbuero.de, abger. 30.04.2018

Welttag des Buches 2018

Welttag des BuchesHeute feiert die Welt das Buch!
Am 23. April 2018 feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. […]

Aktionsplakat „Ich schenk dir eine Geschichte“ ist eine gemeinsame Aktion von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Deutsche Post, cbj Verlag und ZDF. Ziel der Kooperation ist es, Kinder mit Geschichten für das Lesen zu begeistern, die ihre Interessen und ihre Lebenswirklichkeit widerspiegeln. Das eigens konzipierte Buch möchte Schüler zudem motivieren, sich selbst als eigenständige Leser wahrzunehmen und Bücher in ihren Alltag zu integrieren. […]

Text- und Bildquellen: www.welttag-des-buches.de, abger. am 22.04.2018

Von Kindern und Eltern


Quelle Video: Elifmusikofficial

Song „Doppelleben“ von ELIF
Ihr habt mir mein Leben doch geschenkt,
Doch ein Stück davon behaltet ihr.
Merkt ihr nicht, dass unsere Zeit verrinnt?
Wir könnten so viel tiefer gehen.

Wollt ihr denn nicht hören,
was in meinem Herzen klingt?
Fangt mich auf, einfach nur auf
und nehmt mich so, wie ich bin.

Ich will euch alles sagen können,
Damit ihr seht und versteht, wer ich bin.
Ich will euch alles fragen können,
Damit ich weiß, was noch geht und wohin.

Geheimnisse anvertrauen.
Einen neuen Boden bauen.
Den ganzen Fake aufgeben.
Schluss mit diesem Doppelleben.

Nichts mehr verstecken.
Den Kreis durchbrechen.
Ich geb euch meinen Segen.
Schluss mit diesem Doppelleben.
Schluss mit diesem Doppelleben.

Ja, ich bin und bleibe euer Kind,
Doch bei euch kann ich nicht mehr weinen.
Ihr habt’s ja selber besser nicht gelernt.
Sollte es bei uns nicht anders sein?

Quelle kompletter Songtext: http://lyricstranslate.com/


Quelle Cover: http://www.elif-musik.de

Reflexion der Kindheit
Erwachsene Kinder setzen sich mit ihrer Kindheit und der Beziehung zu ihren Eltern auseinander. Sie erkennen die Defizite, die gestörte oder fehlende Bindung, das Nicht-Gesehenwerden, Grenzverletzungen, unzureichende Spiegelung. Sie lösen sich aus einer Art – wie ELIF singt – Doppelleben. Das Netz ist voll von persönlichen Geschichten und Gedanken.

Haben sich die Kinder früher überwiegend aus Abhängigkeit in das Familiensystem eingefügt, reflektieren sie heute das Damals und distanzieren sich. Sie wollen sich nicht mehr verbiegen oder verletzen lassen. Sie wollen nicht mehr dem Bild entsprechen, dass die Eltern von ihnen gezeichnet haben.

Verschließen sich Eltern gegen eine selbstkritische Sicht oder fehlt den Kindern die Kraft für eine direkte Auseinandersetzung, kehren sie dem Elternhaus den Rücken. Sie versagen ihren Eltern die Teilhabe an ihrem Leben. Aufrecht gehen, nie mehr verbiegen – könnte ein Songtitel sein.

Zwischen den Kindern und den Eltern klafft ein Riss. Sprachlosigkeit. Fehlende Worte, begrenzter Zugang zu Gefühlen und Bedürfnissen, mangelnde Empathie. Es existieren Projektionen von Kindern, die es in echt gar nicht gibt, nie gegeben hat.

Man möchte Eltern fragen, ob sie die Menschen, die sie ihre Kinder nennen, überhaupt kennen? Sehen sie wirklich deren Persönlichkeit? Oder nur das, was ihren Vorstellungen entspricht bzw. davon abweicht? Wie viele elterliche Bedürfnisse muss ein Kind befriedigen?

Eine Mutter sagte mal kurz vor Weihnachten, sie habe ein Recht darauf ihren (erwachsenen) Sohn am 24.12. zu sehen. Hat sie das? Glauben Eltern wirklich, ein lebenslanges Recht auf einen Menschen zu besitzen, weil sie ihm einst das Leben „geschenkt“ haben? Oder ist es eher ihre Hilflosigkeit, die solche Sätze hervorbringt? Keine Belohnung, keine Bestrafung steuert den erwachsenen Nachwuchs. Die einstigen Machtinstrumente greifen nicht mehr. Die Forderungen der Eltern laufen ins Leere.

Wenn das Gehen weniger schmerzt als das Bleiben
Eine Beziehung, die auf Macht, vermeintlichem Recht, Abhängigkeit und überholten Grundsätzen baut, ist keine wirkliche Beziehung. Kleine Kinder sind dem ausgeliefert. Ihre Eltern tragen die Verantwortung. Erwachsene Kinder haben die Freiheit zu gehen. Echte Beziehung lebt von Augenhöhe, Austausch, Gleichwertigkeit, Offenheit und Einfühlung.
Eltern, die ihre Kinder heute als Befehlsempfänger sehen, mit Belohnung und Strafe dressieren und über ihre Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse hinweg regieren, brauchen sich in einigen Jahren nicht beklagen, dass ihr Nachwuchs nichts mehr von ihnen wissen will. Das Gehen schmerzt weniger als das Bleiben. Traurig ist es trotzdem.


Norbert Rogsch schreibt auf seinem Blog unter dem Titel Der Kontaktabbruch vom Kind zu seinen Eltern. Ein Missverständnis aus meiner Sicht: „Kontaktabbruch beginnt für mich schon in der Kindheit durch elterliche Erziehung, durch elterliches Fehlverhalten, durch elterliche körperliche und seelische Gewalt, durch elterliche Übergriffe, durch elterliche Grenzverletzungen gegenüber ihrem Kind, durch nicht oder falsch verstehen des Kindes, durch narzisstische Störungen der Eltern und durch Missbrauch ihrer elterlichen Macht….Demnach sorgt für mich das negative, destruktive Verhalten der Eltern alleine zu dem Bruch in der Eltern Kind Beziehung bzw. im Kontakt zwischen Eltern und Kind….“
Quelle: www.norbert-rogsch.com, abger. am 20.04.2018


Ingrid Riemann schreibt auf ihrem Blog: „Mein Mitgefühl gilt den verlassenen Eltern, meine Solidarität den verlassenden Kindern. Es erfordert Mut, den Schritt aus der Selbstverleugnung zu wagen, die tiefe Kluft der Entfremdung sichtbar zu machen und meistens alleine hinter sich selbst und seiner Entscheidung stehen zu müssen. Heute weiß ich – so hart dieser Schritt auch ist, er ist in vielen Fällen notwendig. Er hat wenig mit Egoismus zu tun und viel mit Haltung….“
Quelle: www.leben-zuhoeren.de, abger. am 20.04.2018


„Für einen bitterbösen Brief von ihren Kindern würde sie ein Vermögen geben“, heißt es auf den Seiten von Trauernetz Consolare – Trauer- und Lebensbegleitung in Krisenzeiten. Und weiter: „Dann wüsste ich, was ich falsch gemacht habe“, sagt die 52-jährige Mutter. Doch da ist nur Funkstille. Weitaus mehr Kinder als angenommen, brechen den Kontakt zu ihren Eltern ab. So viele, dass jetzt in Ebermannstadt erstmals im Landkreis eine Gruppe für Betroffene installiert wird….
Quelle: http://consolare.de/index.php/verlassene-eltern, abger. am 20.04.2018

Verlassene Eltern finden auf der Seite eine Liste mit Selbsthilfegruppen.

Buch „Du fehlst“ nimmt Form an

Screenshot Anthologie
Screenshot/Bildquelle: Q5 Verlag auf Blog Q5 vom 16.04.2018. https://blogq5.de/autoren-2/grandioses-cover-von-du-fehlst/

HUT AB! Das Team von Blog Q5 bzw. vom Q5 Verlag arbeitet in einem enormen Tempo. Ich freue mich sehr auf das fertige Buch und darüber, dass meine Kurzgeschichte darin enthalten sein wird.

Eine Kurzvorstellung des Covers mit Nennung aller Autor*innen gibt es HIER.

Anthologie für einen guten Zweck

Weil Du mir so fehlst – Geschichten von Leben und Tod hieß die Ausschreibung eines Kurzgeschichtenwettbewerbs auf dem Blog Q5 der Quintessenz Manufaktur für Chroniken.
729 Einsendungen wurden angenommen, 50 Autor*innen für eine Anthologie ausgewählt.
Und meine Kurzgeschichte ist dabei. Große Freude!
DANKE, liebe Jury.

Frisch vom Blog, dessen Team nun den Q5 Verlag gründet:

50 Autoren schrieben für einen guten Zweck
Ein Buch mit 50 Geschichten von Leben und Tod soll die Hospizarbeit unterstützen

Wir freuen uns jetzt die gesamte Liste aller Autoren hier vorzustellen und wir gratulieren allen herzlich. Die Rückmeldung und die Freude sind selbstverständlich groß. Beachtlich finde ich, dass sich viele Autoren überlegen, wie Sie dieses Buch bewerben könnten, damit ein nennenswerter Erlös an die Hospize geht. So ist dieses Thema, das sich um den Tod dreht, dann doch eines in dem viel Leben und Engagement steckt. Lesungen, Ausstellungen oder tatsächlich weitere Projektideen – täglich erreichen mich Emails, die mich sehr glücklich machen. Denn auch von Autoren, die nicht gewonnen haben, aber so kollegial sind und anbieten dieses wichtige Thema, diese wichtige Arbeit zu unterstützen. Diesen gilt mein ganz besonderer Dank.

Quelle: https://blogq5.de/2018/04/14/50-autoren-schrieben-fuer-einen-guten-zweck/, abger. am 14.04.2018

Was siehst du, was ich nicht sehe?

Drei Freunde schauen sich das nachfolgende Bild an. Schnell entfacht sich ein Streit, weil jeder etwas anderes „sieht“. Alle drei beharren auf ihrem Standpunkt. Sie werden laut und wütend, da „ihre“ Realität nicht gesehen wird. Jeder denkt, er sei im Recht.
„Es sind Vögel!“
„Nein! Kaninchen!“
„Nein! Robben mit Geburtstagshüten!“
„Nein! Vögel! Das sieht doch jeder!“
Wer hat nun Recht? Keiner und alle.

Kippbilder Kerstin Hau

Farben, Striche und Punkte ergeben ein Bild. Da sind die Freunde sich einig. Das sind die Fakten. Doch was das Bild darstellt, bewertet und interpretiert jeder für sich. Wie stellen die Freunde eine gemeinsame Realität her?

„Ich bin genervt, weil keiner sieht, was ich sehe!“, beschwert sich der Erste.
Den beiden anderen geht es ebenso.
„Dann zeig uns das, was du sieht? Wo ist der Schnabel?“
„Hier, diese Striche und die orange Farbe, das ergibt für mich den Schnabel.“
„Ach so. So siehst du das.“ Für den Zweiten sind es die Ohren, für den Dritten ist es ein Hut. „Aha! Oho!“
Jeder beschreibt, was er sieht. Alle drei sind zufrieden. Am Ende lachen sie, weil sie drei verschiedene Tiere entdeckt haben, sich wieder vertragen und weil jeder in seinem persönlichen Erleben gesehen wurde. Das verbindet. Echte Freunde eben.

Eine gelingende Kommunikation bzw. die Lösung eines Problems beginnt dann, wenn die Gesprächspartner bei den Fakten bleiben, über ihre tatsächlichen Gefühle und Bedürfnisse sprechen und den Blickwinkel des jeweils anderen einnehmen.
Was will ich, was willst du?
Warum?
Was sehe/höre/fühle ich?
Was siehst/hörst/fühlst du?
Durch welche Brille nimmst du die Welt wahr?
Sprechen wir von den gleichen Dingen?
Siehst du einen Vogel, ein Kaninchen oder eine Robbe mit Geburtstagshut?

Positionen sind Standpunkte, die ich durchsetzen will. Sie erscheinen zwingend, werden verteidigt, umkämpft, angegriffen. Positionen werden starrer, je länger ein Konflikt dauert. In Vergessenheit geraten dabei Bedürfnisse, die jeder Position zu Grunde liegen. Diese Bedürfnisse können sowohl materiell wie emotional sein. Bedürfnisse werden ergründet, nicht bewertet. Wer Positionen hinterfragt, um auf die zugrunde liegenden Bedürfnisse zu kommen, beendet den Angriff auf andere.

Quelle: Altenburg-van Dieken, M. (2017): Rubrik PRAXIS „Was braucht konstruktive Konfliktbearbeitung?“ – Konflikte als Chance für die Entwicklung einer Gemeinschaft. Klasse leiten. Seelze: Friedrich Verlag GmbH. 1 Jg., Heft 1, S. 18ff.

Ein Buch ist eine ganze Welt

Was definiere ich als Buch?
BücherstapelIch unterscheide zwischen dem gedruckten und dem elektronischen Buch.

Das gedruckte Buch: Zwischen zwei Pappdeckeln – fest oder weich – wird Geistiges in gedruckter Form, (meist) auf Papier, gebündelt. Ein Buch trägt einen Titel, erscheint nicht periodisch. Für die Aufbewahrung braucht es ein Regal, einen Schrank, eine Kiste, einen physischen Raum. Ein gedrucktes Buch kann ich überall hin mitnehmen, anschauen, anderen zeigen, ausleihen, darin lesen und blättern. Dabei rascheln die Seiten. Anfangs riecht ein Buch nach Papier und Farbe. Später riecht es nach seinem Besitzer.

Das elektronische Buch: Geistiges in geschriebener Form auf verschiedenen Datenträgern. Das E-Book trägt einen Titel, erscheint nicht periodisch. Ein elektronisches Bild ersetzt den Pappdeckel. Die stabilisierende und schützende Funktion ist überflüssig. Das zierende Cover bleibt (nicht überall). Beim elektronischen Buch entfallen die weiteren Sinneseindrücke. Aus Seitenblättern wird Wischen, der Platz im Regal bleibt frei.
Jetzt ein Buch!
Sprach- und Leseförderung ist unsere Zukunft.
Sprache ist das grundlegende Element menschlicher Bildung. Doch Sprache meint mehr als Buchstaben, Wörter, Sätze; Sprache ist der Schlüssel, sich selbst, die Welt, das Leben in ihrem tieferen Sinn auch lesen, verstehen und gestalten zu können.
Nur wer Sprache beherrscht, vermag die Welt zu entdecken.
Quelle: Verein zur Förderung der Sprach- und Lesekultur bei Kindern e.V., abgerufen am 02.03.2018

Der Verein LeseLeben e.V. hat sich die Förderung von Sprach- und Lesekultur zur Aufgabe gesetzt. Das geschieht vor allem durch Empfehlungen von geeigneten Kinderbüchern.

Alles, was wir unseren Kindern beibringen…

On the key to success
„To gain success a person will need high EQ; if you don’t want to lose quickly you will need a high IQ, and if you want to be respected you need high LQ – the IQ of love.“

On the education challenge
„A teacher should learn all the time; a teacher should share all the time. Education is a big challenge now – if we do not change the way we teach thirty years later we will be in trouble.“

„We cannot teach our kids to compete with the machines who are smarter – we have to teach our kids something unique. In this way, 30 years later, kids will have a chance.“

Quelle Zitate: Jack Ma on the IQ of love – and other top quotes from his Davos interview auf World Economic Forum