Nominiert für den HUCKEPACK Bilderbuchpreis

Was für eine Freude! Das Dunkle und das Helle wurde für den HUCKEPACK Bilderbuchpreis nominiert!

373 Bilderbücher, die 2019 erschienen sind, wurden für den Preis eingereicht und von der Jury gesichtet. Elf davon stehen nun auf der Nominierungsliste. Am 15. Mai 2020 wird der Gewinnertitel in Bremen verkündet. Hui, wie schön!

Die HUCKEPACK-Bestenliste steht … Welches Bilderbuch wäre Euer Favorit??? Bilderbücher, die Kinder seelisch stärken…

Gepostet von Phantastische Bibliothek Wetzlar am Montag, 10. Februar 2020

HUCKEPACK ist ein Bilderbuchpreis, der gemeinsam durch das Bremer Institut für Bilderbuchforschung (BIBF) und das Projekt Vorlesen in Familien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar verliehen wird.

Der mit 1000 Euro dotierte Preis würdigt Bilderbücher, die nicht nur durch ihr Zusammenspiel von Text und Bild überzeugen, sondern darüber hinaus in besonderer Weise dazu geeignet sind, Kinder im Rahmen des Vorlesens emotional zu stärken.

Quelle Bild ‘Logo Huckepackpreis Bestenliste’: NordSüd Verlag https://nord-sued.com/programm/das-dunkle-und-das-helle/
Quelle Text: https://www.buchmarkt.de/meldungen/die-shortlist-fuer-den-huckepack-bilderbuchpreis-2020-steht-fest/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=ig-belletristik-und-sachbuch-mit-neuem-sprecherkreis_20101 und https://www.phantastik.eu/ausschreibungen-und-preise/bilderbuchpreis-huckepack.html

Originale von und Workshop mit Julie Völk

Die Nürnberger Buchhandlung Pelzner stellt vom 01.-28. Februar 2020 Bilder von Julie Völk aus. Sie zeigt unter anderem Originale aus unserem Bilderbuch Das Dunkle und das Helle!

Zudem findet am 07. Februar 2020 um 20 Uhr ein Workshop mit Julie statt und Buchhändlerin Doris Müller-Höreth referiert über die “Pädagogische Arbeit mit Bilderbüchern und anderen Medien zum Thema Tod, Trauer, Abschied”.
Die Teilnahme kostet 10 Euro.
Weitere Informationen unter: https://www.buecher-pelzner.de

Quelle Text: Buchhandlung Pelzner unter https://www.buecher-pelzner.de/aktuell/julie-völk.htm, abger. am 01.02.2020

Rezension in der Süddeutschen Zeitung

In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung bespricht Marlene Zöhrer “Das Dunkle und das Helle” ganz wunderbar. Sie arbeitet den Kern heraus, identifiziert die Emotionen, die sich gegenüberstehen und erfasst das Zusammenspiel von Text und Bild. Herzwarm. Genial!

Auch auf der NordSüd Facebook-Seite:

Heute in der Süddeutsche Zeitung eine wunderbare Besprechung von "Das Dunkle und das Helle", geschrieben von Marlene Zöhrer! Sie schreibt gleich zweimal "Schön ist das!" und wir finden das auch.

Gepostet von NordSüd Verlag am Freitag, 17. Januar 2020

Goethe-Institute empfehlen…

In der Rubrik Bücher, über die man spricht (in Polen litera_tura:de) stellen Goethe-Institute aus Mittelosteuropa zweimal jährlich deutschsprachige Neuerscheinungen vor. In der Kategorie “Kinderbücher Herbst 2019” empfehlen Josef und Ondřej Buddeus Das Dunkle und das Helle.
Herzlichen Dank an die beiden Rezensenten!

Najlepša hvala! Slowenien
Labai ačiū! Litauen
Wielkie dzięki! Polen
Srdečné díky! Tschechien
Nagyon köszönöm! Ungarn


Bücher, die es schaffen, komplizierte Gedankenkonzepte in einer einzigartigen, einfachen und dabei mehrschichtigen Erzählung darzulegen, bereiten mir Freude. […] Bei der Besprechung der Rezension war es nicht nötig zu analysieren, wie spielerisch die Autorinnen es schaffen, in der Fantasie einer 35-Jährigen und eines 3-Jährigen die urbildliche und symmetrische Welt der beiden Märchengestalten aus Licht und Dunkelheit entstehen zu lassen und dabei die Erfahrung zu sammeln, dass sich Gegensätze anziehen und ihre Freundschaft jede Widrigkeit und scharfe Grenze zwischen den Kontrasten, zwischen den gegensätzlichen Welten überbrücken kann. […] Stattdessen haben wir uns unter der Bettdecke zusammengekuschelt, uns von Mut und Freundschaft beflügeln lassen und erörtert, was spannend, furchterregend, traurig und amüsant war. Und dass das alles auf den 34 Seiten dabei war!

Text: Josef & Ondřej Buddeus Quelle: https://www.goethe.de/ins/si/de/kul/sup/bud/21720476.html, abger. 27.12.2019

Vorlesen kann therapeutische Wirkung haben

…schreibt Maren Bonacker, Lese- und Literaturpädagogin und Leiterin der Kinder- und Jugendabteilung der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. In der aktuellen Ausgabe des Gesundheitskompass Mittelhessen stellt sie Bilderbücher vor, die “helfen, die eigene Angst zu verstehen und sie als gesunden Schutzfaktor in unser Leben zu lassen.” Die Titel werden von der AG Bücher für Vorleser des Wetzlarer Projekts Vorlesen in Familien empfohlen.

Hier geht’s zum Beitrag.

Das derzeit wohl schönste Buch zum Thema Angst für Kinder und Erwachsene liefern derzeit Kerstin Hau und Julie Völk. […] Auch dass hier nicht nur einer der Starke ist, sondern sich die beiden Wesen gegenseitig tragen und bestärken, wobei jeder sein eigenes Tempo bestimmen kann, trägt zu der heilenden Kraft dieses bemerkenswerten Bilderbuchs bei. Sehr zu empfehlen!
Quelle: M. Bonacker. Mit Bilderbüchern lernen, seine Angst zu lieben. Gesundheitskompass Mittelhessen. 22. Jahrgang. Ausgabe 4. S.30-31.

Esel des Monats

Das Eselsohr, die Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien, vergibt monatlich die Auszeichnung “Esel des Monats” an ein Buch, das aus der Menge der Neuerscheinungen heraussticht.

Im September geht der Esel an Das Dunkle und das Helle.
Wie wunderbar!
Einen großen Dank an die Redaktion!

In der Eselsohr-Rezension von Ruth Rousselange lese ich eine große Begeisterung für Julie Völks fantastische Illustrationen. Julies filigraner, außergewöhnlicher Stil beschäftigte Rousselange bereits 2018 in einem Illustratorinnen-Porträt (Eselsohr 02/2018). So intensiv sie sich mit den Bildern und der Technik auseinandersetzt, so sehr vermisse ich eine differenzierte Textanalyse mit Hinweisen auf die Metaebene, die Zielgruppe und die Text-Bild-Interdependenz. Rousselange bleibt mit ihrer Rezension an der Oberfläche. Die verschiedenen Deutungsebenen der Geschichte erfasst sie nicht. Schade.

Wer eine Rezension lesen möchte, die die Geschichte in ihrer Gesamtheit erfasst, dem empfehle ich das US-amerikanische Magazin KIRKUS REVIEW oder den Literaturblog von Sabine Ibing.

Das Buch ist vielfältig zu interpretieren. Zuerst mag es den Anschein haben, dass sich Kulturen gegenüberstehen, miteinander kommunizieren, sich gegenseitig kennenlernen. Aber spätestens beim dunklen Loch, in das das Zarte hineingefallen ist, bekommt das Buch einen anderen Kontext. Auch das Struppige ist vor langer Zeit ins Dunkel gefallen. Als Erstes fiel mir Depression ein, schon durch die Gestaltung der Grafik. Es fällt jemand in ein dunkles Loch und muss langsam und vorsichtig wieder ans Licht geführt werden. Aber dieses Loch kann auch für andere Dinge stehen, wie Trauer nach einem Todesfall – Verlust, Traurigkeit entfacht durch Dinge, die eine Person für einen Moment ausnocken, wie Krankheit, Scheidung, Arbeitslosigkeit usw. Es kann auch ein finanzielles Loch sein, in das jemand hineinfällt. Das Buch zeigt, dass es immer einen Ausweg gibt, wenn man nicht alleine ist. Jeder kann in ein Loch fallen, das Leben ist kurvig, nie eine Gerade. Mit den richtigen Helfern an der Seite kann man jede Kurve umschiffen. … Dies Bilderbuch ist ein besonderes Buch. Es ruht in ihm eine große Kraft.
Quelle: http://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/das-dunkle-und-das-helle-von-kerstin.html

Buchtipp: Bilderbuchanalyse von Dr. Tobias Kurwinkel
Narrativik – Ästhetik – Didaktik
Lehrbuch/ Studienliteratur
2017. Buch. 306 S. 20 Abbildungen. Softcover
utb. ISBN 978-3-8252-4826-0