Filmdreh Medienprojekt Wuppertal

Vor einigen Tagen besuchten mich der Medienpädagoge und Filmemacher Andreas von Hören und der Kameramann Oliver Freuwörth vom Medienprojekt Wuppertal. Neben weiteren Akteuren aus Deutschland und der Schweiz, interviewten und begleiteten die beiden mich für ihre Filmdokumentation über Nachtod-Kontakte.

“Viele Menschen machen nach dem Tod von Angehörigen oder Freund*innen die Erfahrung, dass der oder die Verstorbene zu ihnen Kontakt aufnimmt. Solche Nachtod-Kontakte (NTK) treten auf, wenn der/die Trauernde eine verstorbene Person unerwartet übers Sehen, Hören, Riechen oder Berühren wahrnimmt.”
Quelle Text: https://www.medienprojekt-wuppertal.de/filmdokumentation-ueber-nachtod-kontakte

Ein Thema, das für verständiges Nicken oder ungläubiges Schulterzucken sorgt. Im Gegensatz zu anderen Kulturen, ist der Kontakt mit Verstorbenen in unserer Gesellschaft ein Tabu-Thema. Etwas, worüber nicht viele Menschen offen sprechen. Daher habe ich mich entschlossen, von meinem eigenen Erleben zu erzählen. Es betrifft meine Großmutter und meinen Sohn.

Die Premiere des Films mit anschließender Publikumsdiskussion findet am Mittwoch, den 06. November um 19.00 Uhr im Wuppertaler Kino Rex-Filmtheater statt.

Infos auf: https://www.medienprojekt-wuppertal.de/filmdokumentation-ueber-nachtod-kontakte

Rede mit mir

DVD Rede mit mir“Rede mit mir” porträtiert fünf Familien, die den Tod eines Kindes erlebt haben. Er zeigt die Nöte und Bedürfnisse der Eltern und Geschwister. Er zeigt eindrücklich, was sie (er)tragen, wie sie trotz Schmerz und Verzweiflung, Kraft fürs Weiterleben finden. Krise und Entwicklung erhalten Raum, ebenso der Umgang mit den verschiedenen Facetten der Trauer. Verlustbewältigung heißt Widersprüche aushalten. Manches scheint für Außenstehende absurd. Der Film zeigt, dass es das nicht ist.

Ein Film für Betroffene, für Menschen, die Familien begleiten, für Interessierte, die trauernde Eltern und Geschwister besser verstehen wollen.
Mehr unter: https://www.medienprojekt-wuppertal.de/rede-mit-mir

Produktion: Andreas von Hören und Team, Medienprojekt Wuppertal
Auftraggeber: Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.
Förderung: Kaufmännische Krankenkasse
Erstaufführung: 2016