Interview über Trauer

“WIE KANN ES DEN ELTERN GELINGEN, NACH DEM TOD EINES KINDES WIEDER ZURÜCK INS LEBEN ZU FINDEN?”, fragt Julia Langeneder, Redakteurin “Welt der Frauen“.

Für die aktuelle Ausgabe der österreichischen Frauenzeitschrift sprach sie darüber mit Astrid Panger und mir. Astrid Panger ist Leiterin des Referats Trauerpastoral in der Katholischen Kirche Kärnten und der Plattform „verwaiste Eltern“. Sie erzählt von ihren Erfahrungen mit trauernden Eltern. Als Mutter eines toten Sohnes erzähle ich von meinem Erleben.

Die inhaltlich gehaltvolle Zeitschrift mit der Kurzversion des Interviews kann hier bestellt werden. Die Langversion des Interviews ist hier veröffentlicht.

Vielen Dank an Julia Langeneder und Astrid Panger für das freundliche, wertschätzende und intensive Gespräch!

Empfehlung: Was bleibt, ist Licht

Was bleibt ist Licht

Was bleibt, ist Licht” von Melanie Garanin hat mich bereits auf der Buchmesse begeistert. Heute brachte es mir der nette DHL Mitarbeiter. Zerbrechlich-kraftvoll-dunkel-hell-tieftraurig-leuchtendzart. Ein schmales Buch, trauerschwer, voll Liebe. Ich bin ganz berührt von der Komposition aus wenigen Worten und bezaubernden, kerzentragenden Tieren. Das Buch ist ein Geschenk – in mehrfacher Hinsicht. Von Herzen DANKE, liebe Melanie!

Was bleibt ist Licht
Was bleibt ist Licht
Was bleibt ist Licht

Melanie Garanin
Was bleibt, ist Licht
Ein Trostbuch
Erschienen am 25.10.2021 bei arsEdition
ISBN: 978-3-8458-4350-6

Buchmesse 2021

Am Mittwoch habe ich die Frankfurter Buchmesse besucht. Schön war es und merkwürdig. Luftig-leer. Ein Stück Normalität und doch irgendwie anders, aber auch entspannter. Besonders habe ich die Begegnungen und netten Gespräche mit neuen Kontakten sowie mit meinen Kolleg*innen Maike Neuendorff, Lucie Göpfert, Martin Ebbertz und Corinna Wieja genossen. Am Jacoby&Stuart-Stand bin ich in wunderschöne Bücher der Fan-Brüder eingetaucht (“Es fiel vom Himmel“, “Wo die See auf den Himmel trifft“, “Projekt Barnabus“), habe der tollen Kinderzeitschrift GECKO einen Besuch abgestattet, mich bei arsEdition in “Lea Lavendel” von Corinna Wieja und in “Was bleibt ist Licht” von der wunderbaren Melanie Garanin verguckt und mich am Razamba-Stand mit lustigen Onkel Theo-Geschichten (“Das Krokodil, das kommt aus Kiel“) von Martin Ebbertz versorgt. Am dtv junior-Stand lachte mich “Hey, ich bin der kleine Tod… du kannst aber auch Frida zu mir sagen” an. Da ich die Autorin Anne Gröger seit meinem Stipendium an der Akademie für Kindermedien kenne und das Wachsen und Werden der Protagonisten Samuel und Frida ein Stück weit begleiten durfte, bin ich nun sehr gespannt auf die Lektüre. Herzlichen Glückwunsch, liebe Anne!
Und natürlich habe ich mich riesig darüber gefreut, dass “Behütet” am Penguin Random House-Stand vom Gütersloher Verlagshaus ausgestellt wurde. DANKE!
Mein Tagesresümee: Alles anders. Alles richtig. Eine Messe, die Hoffnung schenkt auf ein neues altes “Normal”.

 

Kerstin Hau Behütet
Behütet
Buchmesse 2021
Der Schneeflockensammler

Das Krokodil, das kommt aus Kiel
Kerstin Hau Lucie Göpfert
Wo die See auf den Himmel trifft
Projekt Barnabus

Der Miesepups auf dem Mond
Maike Neuendorff Kerstin Hau
Hey, ich bin der kleine Tod
Dann kam Bär

Behütet

Hurra! Das neue Bilderbuch der Illustratorin Sonja Wimmer und mir ist da! BEHÜTET gibt es seit dem 27. September in allen Buchhandlungen und Online. Erschienen ist das Werk im Gütersloher Verlagshaus.

Die wundervolle Sonja Wimmer hat mit ihren magischen Pinseln und Stiften traumschöne Bilder zu meinem Text gezaubert. Wir hatten einen tollen Austausch und ich war jedesmal unglaublich beglückt, wenn ich einen neuen Entwurf sehen durfte. Unsere Lektorin, Dr. Renate Hofmann, hat uns ganz wunderbar und vertrauensvoll unterstützt und begleitet. Ein herzliches Dankeschön nach München und Gütersloh für die rundum tolle Zusammenarbeit!

Paulette und Minosch

La la-la… Die Belegexemplare sind seit drei Wochen da. “Paulette und Minosch” erscheint im kunstanstifter verlag und ist ab 29. Januar 2021 im Buchhandel erhältlich.

Die Wiener Illustratorin Raffaela Schöbitz und ich erzählen eine Geschichte über Vorfreude, über quälende Ungeduld und über das Glück des Augenblicks.

In zarten Farben und mit detailreichem, feinem Strich erzeugt Raffaela eine zauberhafte Atmosphäre. Dabei erzählt sie im Bild Geschriebenes, Eigenes und Entferntes. Denn manche Passagen des ursprünglichen Manuskripts habe ich für die finale Version und zugunsten der Haupthandlung gestrichen. Zum Beispiel die Nebenhandlung mit den drei Mäusen, die jedoch im Bild ganz entzückend erzählt wird. So gilt es, das Buch genau zu lesen und zu betrachten.

Der Fluss trägt ein Boot hinein in die Stadt. »Schnell, schnell! Beeilung!«, drängeln die Leute auf den Straßen. Auch auf dem Boot herrscht ungeduldiges Treiben, denn Paulette wartet darauf, dass ihre Pflanze Mimosa blüht. Sie lässt nichts unversucht, dies zu beschleunigen. Ihr Kater Minosch harrt währenddessen vor einem Mauseloch aus. Er weiß, dass alles seine Zeit braucht. Erschöpft fällt Paulette abends in einen tiefen Schlaf. Am nächsten Morgen erwartet sie eine Überraschung – und es stehen tatsächlich für einen Moment die Uhren still.
Quelle: Paulette und Minosch, kunstanstifter verlag, U4 Klappentext

Raffaela Schöbitz & Kerstin Hau
Paulette und Minosch
ISBN: 978-3-942795-90-6
Format: 248 x 260 mm
Umfang: 32 Seiten
ET: 29. Januar 2021
Preis: 20 € (D)/20,60 € (A)

Lust auf weitere kunstanstifter Bücher?
Hier gibt es die Frühjahrsvorschau: https://issuu.com/kunstanstifter/docs/ka_vorschau_fr_c3_bchjahr_2021_l7

Wer Raffaela Schöbitz einmal sehen und hören will, der kann das hier tun. In einem Video des bookolino Literaturfestivals erzählt sie von ihrer Arbeit und liest ihr Bilderbuch “Die grauen Riesen” (Luftschacht Verlag, 2020) vor: https://www.youtube.com/watch?v=NU_j_LACdCU

“Das Dunkle und das Helle” als Musiktheater

Mit etwas Verspätung, aber doppelt großer Freude, erzähle ich gerne, dass “Das Dunkle und das Helle” auf die Bühne kommt. Als Gesamtkunstwerk wurde es von Anna Wenzel fürs Theater adaptiert. Die Lieder des Libretto werden mit Robert Schumanns Kinderszenen kombiniert.

Nun hoffe ich umso mehr, dass sich das öffentliche Leben im nächsten Jahr normalisiert, dass die Theater wieder öffnen und vor vollen Rängen spielen dürfen.

Sobald ein Termin für die Uraufführung bekannt ist, schreibe ich ihn hier.
Große Vorfreude!

Interessierte Bühnen finden das Stück auf: http://www.theaterstueckverlag.de


Das Dunkle und das Helle
Musiktheater nach Schumanns Kinderszenen und dem gleichnamigen Bilderbuch
Basierend auf der Bilderbuchvorlage von Kerstin Hau und Julie Völk thematisiert das Werk, in ungewöhnlicher Kombination mit Schuhmanns leichten, romantischen Stücken, reale Probleme und wiederkehrende Motive aus der Welt der Kinder: das Sehnen nach unbekannten Welten und inniger Freundschaft, Abenteuerlust und Neugierde, aber auch die mit jedem Wagnis verbundene Angst und Unsicherheit. […]
Quelle: http://www.theaterstueckverlag.de/theatertexte/data/theaterstueckverlag/o_1096449025/tsvshow