Anthologie für einen guten Zweck

Weil Du mir so fehlst – Geschichten von Leben und Tod hieß die Ausschreibung eines Kurzgeschichtenwettbewerbs auf dem Blog Q5 der Quintessenz Manufaktur für Chroniken.
729 Einsendungen wurden angenommen, 50 Autor*innen für eine Anthologie ausgewählt.
Und meine Kurzgeschichte ist dabei. Große Freude!
DANKE, liebe Jury.

Frisch vom Blog, dessen Team nun den Q5 Verlag gründet:

50 Autoren schrieben für einen guten Zweck
Ein Buch mit 50 Geschichten von Leben und Tod soll die Hospizarbeit unterstützen

Wir freuen uns jetzt die gesamte Liste aller Autoren hier vorzustellen und wir gratulieren allen herzlich. Die Rückmeldung und die Freude sind selbstverständlich groß. Beachtlich finde ich, dass sich viele Autoren überlegen, wie Sie dieses Buch bewerben könnten, damit ein nennenswerter Erlös an die Hospize geht. So ist dieses Thema, das sich um den Tod dreht, dann doch eines in dem viel Leben und Engagement steckt. Lesungen, Ausstellungen oder tatsächlich weitere Projektideen – täglich erreichen mich Emails, die mich sehr glücklich machen. Denn auch von Autoren, die nicht gewonnen haben, aber so kollegial sind und anbieten dieses wichtige Thema, diese wichtige Arbeit zu unterstützen. Diesen gilt mein ganz besonderer Dank.

Quelle: https://blogq5.de/2018/04/14/50-autoren-schrieben-fuer-einen-guten-zweck/, abger. am 14.04.2018

Was siehst du, was ich nicht sehe?

Drei Freunde schauen sich das nachfolgende Bild an. Schnell entfacht sich ein Streit, weil jeder etwas anderes „sieht“. Alle drei beharren auf ihrem Standpunkt. Sie werden laut und wütend, da „ihre“ Realität nicht gesehen wird. Jeder denkt, er sei im Recht.
„Es sind Vögel!“
„Nein! Kaninchen!“
„Nein! Robben mit Geburtstagshüten!“
„Nein! Vögel! Das sieht doch jeder!“
Wer hat nun Recht? Keiner und alle.

Kippbilder Kerstin Hau

Farben, Striche und Punkte ergeben ein Bild. Da sind die Freunde sich einig. Das sind die Fakten. Doch was das Bild darstellt, bewertet und interpretiert jeder für sich. Wie stellen die Freunde eine gemeinsame Realität her?

„Ich bin genervt, weil keiner sieht, was ich sehe!“, beschwert sich der Erste.
Den beiden anderen geht es ebenso.
„Dann zeig uns das, was du sieht? Wo ist der Schnabel?“
„Hier, diese Striche und die orange Farbe, das ergibt für mich den Schnabel.“
„Ach so. So siehst du das.“ Für den Zweiten sind es die Ohren, für den Dritten ist es ein Hut. „Aha! Oho!“
Jeder beschreibt, was er sieht. Alle drei sind zufrieden. Am Ende lachen sie, weil sie drei verschiedene Tiere entdeckt haben, sich wieder vertragen und weil jeder in seinem persönlichen Erleben gesehen wurde. Das verbindet. Echte Freunde eben.

Eine gelingende Kommunikation bzw. die Lösung eines Problems beginnt dann, wenn die Gesprächspartner bei den Fakten bleiben, über ihre tatsächlichen Gefühle und Bedürfnisse sprechen und den Blickwinkel des jeweils anderen einnehmen.
Was will ich, was willst du?
Warum?
Was sehe/höre/fühle ich?
Was siehst/hörst/fühlst du?
Durch welche Brille nimmst du die Welt wahr?
Sprechen wir von den gleichen Dingen?
Siehst du einen Vogel, ein Kaninchen oder eine Robbe mit Geburtstagshut?

Positionen sind Standpunkte, die ich durchsetzen will. Sie erscheinen zwingend, werden verteidigt, umkämpft, angegriffen. Positionen werden starrer, je länger ein Konflikt dauert. In Vergessenheit geraten dabei Bedürfnisse, die jeder Position zu Grunde liegen. Diese Bedürfnisse können sowohl materiell wie emotional sein. Bedürfnisse werden ergründet, nicht bewertet. Wer Positionen hinterfragt, um auf die zugrunde liegenden Bedürfnisse zu kommen, beendet den Angriff auf andere.

Quelle: Altenburg-van Dieken, M. (2017): Rubrik PRAXIS „Was braucht konstruktive Konfliktbearbeitung?“ – Konflikte als Chance für die Entwicklung einer Gemeinschaft. Klasse leiten. Seelze: Friedrich Verlag GmbH. 1 Jg., Heft 1, S. 18ff.

Ein Buch ist eine ganze Welt

Was definiere ich als Buch?
BücherstapelIch unterscheide zwischen dem gedruckten und dem elektronischen Buch.

Das gedruckte Buch: Zwischen zwei Pappdeckeln – fest oder weich – wird Geistiges in gedruckter Form, (meist) auf Papier, gebündelt. Ein Buch trägt einen Titel, erscheint nicht periodisch. Für die Aufbewahrung braucht es ein Regal, einen Schrank, eine Kiste, einen physischen Raum. Ein gedrucktes Buch kann ich überall hin mitnehmen, anschauen, anderen zeigen, ausleihen, darin lesen und blättern. Dabei rascheln die Seiten. Anfangs riecht ein Buch nach Papier und Farbe. Später riecht es nach seinem Besitzer.

Das elektronische Buch: Geistiges in geschriebener Form auf verschiedenen Datenträgern. Das E-Book trägt einen Titel, erscheint nicht periodisch. Ein elektronisches Bild ersetzt den Pappdeckel. Die stabilisierende und schützende Funktion ist überflüssig. Das zierende Cover bleibt (nicht überall). Beim elektronischen Buch entfallen die weiteren Sinneseindrücke. Aus Seitenblättern wird Wischen, der Platz im Regal bleibt frei.
Jetzt ein Buch!
Sprach- und Leseförderung ist unsere Zukunft.
Sprache ist das grundlegende Element menschlicher Bildung. Doch Sprache meint mehr als Buchstaben, Wörter, Sätze; Sprache ist der Schlüssel, sich selbst, die Welt, das Leben in ihrem tieferen Sinn auch lesen, verstehen und gestalten zu können.
Nur wer Sprache beherrscht, vermag die Welt zu entdecken.
Quelle: Verein zur Förderung der Sprach- und Lesekultur bei Kindern e.V., abgerufen am 02.03.2018

Der Verein LeseLeben e.V. hat sich die Förderung von Sprach- und Lesekultur zur Aufgabe gesetzt. Das geschieht vor allem durch Empfehlungen von geeigneten Kinderbüchern.

Alles, was wir unseren Kindern beibringen…

On the key to success
„To gain success a person will need high EQ; if you don’t want to lose quickly you will need a high IQ, and if you want to be respected you need high LQ – the IQ of love.“

On the education challenge
„A teacher should learn all the time; a teacher should share all the time. Education is a big challenge now – if we do not change the way we teach thirty years later we will be in trouble.“

„We cannot teach our kids to compete with the machines who are smarter – we have to teach our kids something unique. In this way, 30 years later, kids will have a chance.“

Quelle Zitate: Jack Ma on the IQ of love – and other top quotes from his Davos interview auf World Economic Forum

Ahoi! Ein piratiger Freitagsgruß

Pirat & Co. HABA Christine Faust
Heute landete dieser sympathische Rotbart aus dem Mau-Mau-Spiel Pirat & Co. (HABA) als piratiger Freitagsgruß in meinem Postfach. *Beim Klabautermann!*
Weil er mir so gut gefällt, teile ich den munteren Gesellen (ja, ich habe um Erlaubnis gefragt) hier gerne mit der Welt und wünsche allen ein piratenfröhliches Wochenende!

Vielen Dank an die Illustratorin und Tausendsassa Christine Faust! *Ahoi mit Glitzer für Dich*

Bundeskongress Kinderbuch Leipzig 2018

Im Vorfeld der Buchmesse Leipzig findet der 3. Bundeskongress Kinderbuch statt.
Wann? Mittwoch, 14. März 2018
Autor*innen, die mehr wissen oder teilnehmen wollen, können sich hier melden.

Podiumsdiskussion: „Lesen im 21. Jahrhundert: Ist Deutschland bereit? – Die Zukunft des Kinder- und Jugendbuchs“
Wo? Leipziger Buchmesse, Lesebude 1 in Halle 2
Wann? Donnerstag, 15. März 2018, ab 17:00 Uhr

Quelle und weitere Informationen: http://bundeskongress-kinderbuch.de und https://www.facebook.com

Funkstille

Manche Eltern verlieren ihr Kind durch den Tod – andere verlieren es durch das Leben
Letzteres ist eine Erfahrung, die immer mehr Mütter und Väter deutschlandweit miteinander teilen. Ihre erwachsenen Kinder kehren ihnen den Rücken. Nicht aus Boshaftigkeit oder aus einer Laune heraus, sondern nach reiflicher Überlegung und aus Selbstschutz. Verletzungen entstehen auf beiden Seiten, ebenso wie Trauer. Warum hat mein Kind mich verlassen? Diese Frage stellen sich mittlerweile immer mehr Eltern – auch in neu gegründeten Selbsthilfegruppen.

Die Fernsehjournalistin Katrin Hartig (MDR), die ich durch das Projekt trauertattoo – Unsere Haut als Gefühlslandschaft kennenlernen durfte, ging dem gesellschaftlichen Phänomen auf den Grund und sprach im Mai 2017 mit der erfahrenen Psychotherapeutin und Autorin Claudia Haarmann.

Haarmanns Buch Kontaktabbruch, Exakt – Die Story (MDR) Wenn Eltern zu Fremden werden – Tabu Kontaktabbruch und das hier eingebettete Video (Quelle: Facebook MDR Sachsen-Anhalt) geben einen guten Einblick in ein Thema unserer Zeit.

Wenn Kinder Abschied nehmen

PRAXIS Kita Ausgabe 50 Dezember 2017Obwohl die Zeitschrift PRAXIS Kita sich an Erzieher*innen und Kita-Leiter*innen wendet, eignen sich einzelne Ausgaben des Fachmagazins für kindzentrierte Pädagogik durchaus für interessierte Laien. So widmet sich die aktuelle Ausgabe komplett dem Thema Tod und Trauer, welches kompetent, umfangreich und vielschichtig aus verschiedenen Perspektiven besprochen wird.

Mein erster Gedanke nach Lesen des Hefts: „Toll! Richtig gut!“ und „Das müssten nicht nur pädagogische Fachkräfte wissen, sondern auch Eltern und Großeltern!“

Denn: „…Vor Verlusterfahrungen können wir Kinder weder bewahren noch beschützen. Wir können sie jedoch ermutigen, ihre „Abschiedsgefühle“ zu durchleben, sie auszudrücken und dadurch den Verlust zu verarbeiten. Wir können Kindern ihre Trauer getrost zutrauen und darauf vertrauen, dass sie der Weg durch die Trauer auch wieder aus der Trauer herausführen wird. Das Motto unseres Heftes könnte also auch heißen: „Mut zur Trauer!“ …“
Quelle: Franz, M. (2017): Editorial. PRAXIS Kita. Stuttgart: Klett Kita GmbH. Heft 50, S.1.

Genau so ist es! Danke Margit Franz!

Der Tod ein Tabu
Kriterienkatalog Bilderbücher
Trost finden in Bilderbüchern
Trost finden in Bilderbüchern

20 Jahre Darmstädter Textwerkstatt

Als ehemalige Teilnehmerin (2007/2008) der Darmstädter Textwerkstatt gratuliere ich herzlich zum Jubiläum! Danke Darmstadt. Danke Kurt.
20 Jahre Darmstädter Textwerkstatt - Danke KurtAnlässlich des 20-jährigen Bestehens der Darmstädter Textwerkstatt veranstaltet die Lesebühne im Jahr 2018 das Sonderprogramm „Schnittstellen der Literatur“, das vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wird.
Das Sonderprogramm startet am Mittwoch, 7. Februar, um 19.30 Uhr, mit einer Jubiläumsfeier und Buchpremiere zum Thema 20 Jahre Textwerkstatt. Eröffnet wird das Programm durch Oberbürgermeister Jochen Partsch, der Oberbürgermeister a.D. Peter Benz spricht ein Grußwort. Vorgestellt wird die neue Anthologie der Darmstädter Textwerkstatt „Das Eigene im Anderen. Istanbul“. Bei der Eröffnung lesen Autorinnen und Autoren der Anthologie. Danach gibt es Raum zur Diskussion. Die Moderation übernehmen Kurt Drawert und Martina Weber. Der Eintritt ist frei.

Quelle: https://www.darmstadt.de