Pitching 2018 Akademie für Kindermedien

Pitching AKM Goldener Spatz Badge 2016Im Rahmen des 26. Deutschen Kinder Medien Festivals Goldener Spatz werden am 14. Juni 2018 in Erfurt die Preisträger*innen des aktuellen Jahrgangs der Akademie für Kindermedien 2017/2018 bekannt gegeben. In der Abschlusspräsentation stellen die zwölf Stipendiat*innen ihre Projekte aus den Bereichen BUCH, SERIE und FILM einem Fachpublikum aus mehr als 200 Produzenten, Verlegern, Redakteuren und Publishern vor. Ein herausragendes Projekt wird mit dem Förderpreis der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) in Höhe von 15.000 Euro ausgezeichnet. Darüber hinaus wird der GRIPS Theater Förderpreis und der Baumhaus/Boje/b.water-Medienpreis vergeben. […]
Quelle: www.akademie-kindermedien.de, abger. am 25.05.2018

Kinder-Medien-Studie 2017

TROTZ SMARTPHONE: KINDER LESEN KLASSISCH
Die neue Kinder-Medien-Studie der sechs Verlage Blue Ocean Entertainment AG, Egmont Ehapa Media GmbH, Gruner + Jahr, Panini Verlags GmbH, SPIEGEL-Verlag und ZEIT Verlag hat erstmals untersucht, welche Medien die 7,17 Millionen Kinder zwischen vier und 13 Jahren in Deutschland konsumieren. Die Kinder-Medien-Studie beleuchtet außerdem, wie und wie oft sie diese Medien nutzen, wie sie generell ihre Freizeit gestalten, ob es Unterschiede im Online- und Offline-Verhalten gibt und welche Rollen Eltern und Freunde spielen. Die Schlüsselergebnisse der repräsentativen Untersuchung zur Frage „Young Digital Natives – wie digital sind sie wirklich?“ mit über 2.000 Interviews:

  • Digital ist attraktiv, aber: 72 Prozent aller deutschen Kinder zwischen vier und 13 Jahren lesen auch 2017 privat noch mehrmals pro Woche von Papier.
  • Der Reiz des Gedruckten: Kinderbücher und -magazine erreichen mehr Sechs- bis 13-Jährige als YouTube und Spielekonsolen.
  • Zusammen offline statt allein online: Kinder lieben es nach wie vor, mit Freunden im Freien zu spielen und mit der Familie aktiv zu sein.
  • Frühe Ungleichbehandlung: Bereits zwischen vier und 13 Jahren haben Jungen mehr Geld zur Verfügung als Mädchen. Beide Geschlechter investieren in Süßigkeiten und Lesestoff.
  • Gedrucktes Vertrauen: Offline dürfen viele Kinder schon früh selbstständig Konsumentscheidungen treffen, online kontrollieren Eltern länger, was heruntergeladen und angesurft wird.
  • Print wirkt: Eltern bewerten Kindermagazine positiver als andere Medien. Sie sehen in ihnen eine „sinnvolle Beschäftigung“, bei der Kinder etwas lernen können.

Quelle: Kinder-Medien-Studie (KMS) 2017