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	<title>Gesundheit &#8211; Kerstin Hau</title>
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		<title>Gesundheit braucht Bildung</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 14:13:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was hat Lesekompetenz mit Gesundheit zu tun? Mehr als manch einer denkt. Eine Kurzformel könnte lauten &#8222;Gebildete Eltern = gesündere Kinder&#8220;. Für den aktuellen Kinder- und Jugendreport wertete die Krankenkasse DAK-Gesundheit Versichertendaten von fast 600.000 Kindern und 430.000 Eltern aus. Die Autor*innen kommen zu dem Ergebnis, dass die Bildung der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat Lesekompetenz mit Gesundheit zu tun?<br />
Mehr als manch einer denkt.<br />
Eine Kurzformel könnte lauten &#8222;Gebildete Eltern = gesündere Kinder&#8220;.</p>
<p>Für den aktuellen <a href="https://www.dak.de/dak/bundes-themen/kinder--und-jugendreport-2004276.html" target="_blank">Kinder- und Jugendreport</a> wertete die Krankenkasse <a href="https://www.dak.de/dak/bundes-themen/kinder--und-jugendreport-2004276.html" target="_blank">DAK-Gesundheit</a> Versichertendaten von fast 600.000 Kindern und 430.000 Eltern aus. Die Autor*innen kommen zu dem Ergebnis, dass die Bildung der Eltern unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit ihrer Kinder hat. </p>
<p>„Wenn das Elternhaus krank macht, hängt die Diagnose der Kinder oft mit dem Lebensstil von Mutter oder Vater zusammen&#8220;, sagt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. &#8222;Die gesundheitliche Ungleichheit zwischen den Familien ist größer als gedacht. Es gibt nachweislich erhöhte Risiken für benachteiligte Kinder.“</p>
<p>Vor allem Karies, Übergewicht und Sprachstörungen seien Diagnosen, die auf enge Zusammenhänge zwischen Elternhaus und Kindergesundheit schließen lassen.</p>
<p><img style="float: left; Margin-right: 10px; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; border: 1px solid lightgrey;"src="https://kerstin-hau.de/wp-content/uploads/2018/08/DAK2018_familie-und-kinder-gesundheitliche-ungleichheit.jpg" title="Zusammenhang Elternhaus und Kindergesundheit" alt="Zusammenhang Elternhaus und Kindergesundheit" width="350" height="auto" /></p>
<p>Laut DAK-Report sind Kinder von Eltern ohne Ausbildungsabschluss im Alter zwischen fünf und neun Jahren bis zu 2,5-mal häufiger von Fettleibigkeit betroffen als Kinder von Akademikereltern. Von 1.000 Kindern bildungsarmer Eltern haben 52 ein krankhaftes Übergewicht &#8211; bei Akademikerkindern sind es nur 15 Jungen und Mädchen von 1.000.<br />
<small>Grafik: © <a href="https://www.dak.de/dak/service-und-downloads/familieundkinder-1318458.html" target="_blank">DAK-Gesundheit</a></small></p>
<p>Laut Studie kommt Zahnkaries in bildungsarmen Familien 2,8-mal häufiger vor als in bildungsnahen Familien. Bei Entwicklungsstörungen wie Sprach- und Sprechproblemen sind 45 Prozent häufiger betroffen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Verhaltensstörungen wie der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) mit einem Unterschied von 44 Prozent.</p>
<p>Kinder bildungsarmer Eltern verbringen mehr Zeit in Krankenhäusern und bekommen mehr Arzneimittel  verschrieben als Kinder von Eltern mit hohem Bildungsabschluss.</p>
<p><strong>&#8222;Im direkten Vergleich haben die Bildungseinflüsse der Familie deutlich größere Auswirkungen auf die Kindergesundheit als zum Beispiel Einkommensunterschiede.&#8220;</strong></p>
<p>Der <a href="https://www.bvkj.de/startseite/" target="_blank">Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte</a> bestätigt einen großen Teil der Ergebnisse. „Wir erleben die unselige Allianz zwischen Bildungsarmut und Krankheitslast täglich in unseren Praxen“, sagt Präsident Dr. Thomas Fischbach. „Die Studie der DAK-Gesundheit ist in der aktuellen politischen Diskussion sehr wichtig und hilfreich. Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, damit die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen geschützt wird. [&#8230;]“</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.dak.de/dak/bundes-themen/kinder--und-jugendreport-2004276.html" target="_blank">DAK-Studie: Wenn das Elternhaus krank macht</a>. </p>
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